Berlin, den 20.03.2020

 

 

 

Liebe Mitglieder des SV Preußen, Liebe Sportfreunde, Liebe Eltern,

 

 

 

auf vielfältige Weise beweisen unsere Abteilungen, Sportler, Übungsleiter, Trainer und alle Mitarbeiter in der Geschäftsstelle sowie der Vorstand seit 30 Jahren während unserer Vereinstätigkeit Verantwortungsgefühl, Engagement und soziale Kompetenz!

 

Wir alle haben einen hohen Anteil am sozialen Leben in unserer Stadt, in unserem Stadtbezirk.

 

Nun betreffen seit einigen Tagen die Maßnahmen zur Eindämmung und Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus leider auch unser Sportleben.

 

 

 

Die Sicherheit und Gesundheit ist das wertvollste Gut unserer Menschen! Dies gilt es ausnahmslos zu schützen!

 

 

 

Auch wir als Sportverein tragen hierbei eine hohe Verantwortung und folgen selbstverständlich den derzeitigen Auflagen der Regierung und tragen unseren Anteil zum Schutz der Gesellschaft bei.

 

 

 

Vor uns liegt eine ungewisse Zeit, niemand weiß genau, worauf wir uns einstellen müssen und wie lange die Situation andauern wird.

 

 

 

Was wir wissen ist: Unseren Verein wird es auch nach dieser Ausnahmesituation geben! Dazu brauchen wir Euch als Mitglieder unseres starken SV Preußen aber auch jetzt und wieder „danach“ in allen Bereichen. Wir haben ein tolles Sportleben in der Vergangenheit erlebt - also in guten Zeiten und rechnen mit Euch auch unbedingt jetzt - in schlechteren Zeiten. Wir rechnen mit Eurer Stärke, Solidarität und Eurer „Anwesenheit“ !

 

 

 

Wir alle müssen uns in nächster Zeit einschränken und alles wird etwas komplizierter und aufwendiger. Wir werden unsere Lieben, unsere Freunde und Kollegen, unsere Sportfreunde und Mitstreiter aus Solidarität zu ihnen seltener sehen, denn weniger persönliche Kontakte senken die Gefahr der Infektion.

 

Das bedeutet aber nicht, dass Ihr/Wir alleine sein müssen! Wir als SV Preußen wollen die sozialen Kontakte natürlich auch weiterhin - nur pflegen wir sie vorübergehend anders als bisher!

 

Bleibt bei uns, bleibt am Ball. Sammelt in dieser Zeit Ideen, Vorschläge, denkt über neue Wege in Zukunft nach. Schreibt uns oder sammelt Eure Gedanken!

 

Diese Zeit ist auch eine Chance für etwas Neues nach dieser außergewöhnlichen Zeit!

 

 

 

Wir freuen uns auf unsere nächsten Aufgaben, die wir alle hoffentlich alsbald persönlich mit Euch bewältigen können.

 

 

 

Wir wünschen Euch und Euren Lieben, dass Ihr in dieser Zeit der persönlichen Entbehrungen die notwendige Geduld, die Besonnenheit und Weitsicht aufbringt und das Vertrauen in uns aufrecht erhalten könnt!

 

Bleibt vor allem gesund!!

 

 

 

Mit herzlichen Grüßen

 

 

 

Der Vorstand, die Abteilungsleitungen und die Geschäftsstelle unseres Vereins.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine großartige Zehnkampfkarriere geht zu Ende

Andre´ Niklaus sagt Adieu - Unser großer Respekt und Alles Gute

„Die Zeit ist gekommen, um neue Ziele zu suchen. Für mich war es wichtig, noch einmal eine akzeptable Höhe im Stabhochsprung zu erzielen. Das ist mir am letzten Wochenende mit 4,50 Metern in Potsdam bei den Berliner Meisterschaften gelungen. Der Stabhochsprung war für mich immer meine Lieblingsdisziplin im Zehnkampf, deswegen war es schön, mit dem Überqueren der Latte meine Karriere zu beenden“, erklärte André Niklaus.

 

In den ersten Jahren der internationalen Karriere lief es wie am Schnürchen: Nach zwei Titeln bei der U23-EM in den Jahren 2001 und 2003 ging es gleich noch zum ersten Mal zur WM der "Großen" nach Paris (Frankreich), wo auf Anhieb der achte Platz heraussprang. In Helsinki (Finnland) und Osaka (Japan) kam André Niklaus als Vierter und Fünfter sogar in die Nähe der Medaillen. Der große Coup gelang dann 2006 in Moskau (Russland) bei der Hallen-WM, als er fünf Punkte mehr sammelte als der spätere Zehnkampf-Olympiasieger Bryan Clay (USA) und auch den damaligen Zehnkampf-Weltrekordler Roman Sebrle (Tschechische Republik) hinter sich ließ: Es gab Gold. 2008 in Peking (China) folgte noch Rang acht bei Olympia.

 

Danach machten Fußprobleme immer wieder einen Strich durch die Rechnung, unter anderem ein Start bei der Heim-WM in Berlin 2009 war nicht möglich. Trotzdem gab der heute 31-Jährige nie auf und kämpfte sich immer wieder ran. Erst 2011 war wieder ein vollständiger Zehnkampf möglich. Für die 8.000-Punkte-Grenze reichte es aber nicht mehr. So reifte die Entscheidung, einen Schlussstrich zu ziehen.

 

Andre´ ist in unserem Verein groß geworden, seit mehr als zwanzig Jahren ist er Mitglied im SV Preußen Berlin. Er hat als Schüler und Jugendlicher hier bei Katrin Buder das ABC der Leichtathletik erlernt und ist seinem Verein immer treu geblieben.